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Adolf Kissling schrieb diese Sonate - wie auch etliche bisher unveröffentlichte Lieder - um 1920, in einer Zeit, in der Richard Wagner. Richard Strauss und die Impressionisten das Musikleben bestimmten. Das Werk wurde erst in 1950er Jahren in einer Aufführung seines Sohnes Karl Adolf Kissling mit dem Pianisten Erich Helbling einem Bremer Publikum vorgestellt. Nun hat eine Enkelin des Komponisten. Susanne Schulz (Violine). mit ihrer Kollegin Miyuki Motoi (Piano) das Werk durch eine Einspielung zu neuem Leben erweckt. Es handelt sich um eine erstaunliche Violinsonate und es wird noch interessanter wenn man bedenkt, dass es sich dabei um ein Erstlingswerk handelt! Was hätte dieser Komponist noch alles geschrieben, wenn seine Lebensumstände es zugelassen hätten.

 

Susanne Schulz - Violine
Miyuki Motoi - Piano
Notenausgabe erschienen (eres 2865)

 

(Gesamtspieldauer 38:51 min)

 

 

Kissling, Adolf

Sonate für Violine und Klavier


Bestell-Nr.: eres CD 34
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