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An die Sonne (gemischter Chor und Männerchor)

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An die Sonne

(gem. Chor und Männerchor) Klavierauszug

Kantate für Tenor, gemischten Chor und Männerchor, Orgel und Orchester.
Text von Mihkel Veske.
Deutsche Übersetzung von Heli Susi.

VORWORT
Artur Kapp kam in Mittelestland in der kleinen Stadt Suuri-Jaani als Sohn eines Küsters zur Welt. Vom Vater, der sich aktiv an der damaligen geistig-nationalen Volksbewegung beteiligte, erhielt der Knabe den ersten Musikunterricht. 1 8 9 1 bezog Artur Kapp das Konservatorium in St. Petersburg, wo er bis 1 8 9 8 bei Professor Louis Homilius Orgelspiel und bis 1 9 0 0 bei Professor Nikolai Rimski-Korsakow Komposition studierte. Als Abschlussarbeit verfasste er eine Kantate Paradies und Peri (nach J. Milton), die leider nicht erhalten ist. Artur Kapp ist einer der ersten estnischen Komponisten mit vollständiger kompositorischer Ausbildung.
In der Folgezeit gab er vielerorts in Russland Konzerte und erwarb Ansehen als hervorragender Organist und Improvisator. 1 9 0 3 wurde er zum Direktor der Astrachaner Musikschule berufen. Er folgte dem Vorschlag und ließ sich 1 9 0 4 in Astrachan nieder, erhielt aber den Kontakt zur Heimat stets aufrecht.
1 9 1 0 wurde in Tallinn das VI1. allestnische Sängfest gefeiert. Aus diesem Anlass fand sich auch Artur Kapp in der Hauptstadt ein, um das dazugehörige Sinfoniekonzert zu dirigieren. Am zweiten Festtag sollte die würdevolle Grundsteinlegung für das neue Theaterhaus Estonia stattfinden. In Estland, das damals zum russischen Imperium gehörte, war gerade ein hartes Russifizierungsprogramm im Gange. Um eventuellen nationalen Manifestationen vorzubeugen, hatte der Gouverneur unmittelbar vor Beginn der Feierlichkeiten alle estnischsprachigen Reden sowie das Singen der Nationalhymne untersagt. Gestattet waren Ansprachen ausschliesslich auf Russisch. Aus Protest gegen diesen Verbot wurde die Grundsteinlegung des Estonia-Theaters von den in ihren patriotischen Gefühlen tief verletzten Esten in absoluter Stille durchgeführt.
Ungeachtet dieser Ereignisse begann der Theaterbau mit dem im Volk als Spenden gesammelten Geld. Vielleicht hat gerade die traurige Grundsteinlegung den Pastor der Karlskirche und späteren Leiter der Musikabteilung Estonia Rudolf Hurt bewogen. Artur Kapp um ein Werk nach dem bekannten Gedicht von Mihkel Veske "An die Sonne" für das Eröffnungsfest des Theaterhauses anzugehen. Das Gedicht. 1 8 8 7 entstanden, getragen von damaligem Widerstandswillen gegen die russische Herrschaft, schien im Nachklang der neuerlichen Demütigungen wie speziell zur Eröffnungsfeier des Theaters Estonia geschaffen: "Sonne, o segne das Volk der Esten! Sollt' mal verstummen die estnische Sprache, sollst auch du nicht mehr leuchten und leben!" In diesem Zusammenhang hat diese Kantate in der estnischen Musik gewissermaßen Symbolwert erhalten, die eine Neutextierung verbietet.
Die Entstehungszeit der Kantate fällt den vom Verfasser gemachten Notizen zufolge in die Jahre zwischen 1 9 1 0 -1 9 1 2. Die Partitur enthält die Bemerkung: "Zum Gedenken an die Eröffnung des Theaters Estonia. 1 9 1 2. A..Kapp."

Die Erstaufführung erfolgte am 25. August 1 9 1 3 im neuen Konzertsaal Estonia bei einem ausschliesslich estnischen Komponisten gewidmeten Konzert zu Ehren der Eröffnung der Estonia. Die Ausführenden waren der gemischte Chor der Musikabteilung Estonia. Dionyssi Orgussaar (Tenor), P e e t e r  S ü d a (Orgel) und das Estonia-Orchester unter der Leitung von Raimund Kull. Das Konzert, in welchem außer der Kappschen Kantate auch Werke von Tobias und Lemba erklangen, erregte Aufsehen und wirkte beflügelnd auf das nationale Selbstbewusstsein des unterdrückten Volkes.
Die öffentliche Kritik äußerte sich anfangs über die Kantate von Kapp verhältnismässig zurückhaltend. Späterhin. als sie bei verschiedenen Veranstaltungen mehrmals erfolgreich erklungen war. erwarb das Werk mehr und mehr Anerkennung. Wegen seiner Verpflichtungen in Russland konnte der Autor der Uraufführung 1 9 1 3 nicht beiwohnen, erst 1 9 1 6 hat er in einer Reihe von Promenadenkonzerten des Vanemuine-Vereins in Tartu seine Kantate selber dirigiert. In diesem Zusammenhang schreibt in seinen Memorien der ehemalige Schüler von Artur Kapp Riho Päts: "Ich sang damals im Chor des Vanemuine mit unter anderen Werken hatten wir auch die Kantate An die Sonne einstudiert. Sie sollte persönlich unter der Leitung Artur Kapps, der speziell aus diesem Anlass aus Astrachan heimkehren sollte, vorgetragen werden. Als starke Persönlichkeit und hochgeachteter Musiker hat er uns sofort tief beeindruckt. Ich erinnere mich an die begeisternden Orchesterproben vor dem Konzert. Artur Kapp vermochte durch musikalische Gestaltung und emotionelles Dirigieren alle Sänger hinzureißen. Vor allem die polyphonen Teile malte er mit überzeugender, kraftvoller Klarheit und Leidenschaft aus. Beim öffentlichen Konzert im Garten des Theaters Vanemuine fand das Werk eine eindrucksvolle Wiedergabe, wobei der Wille des Autors uneingeschränkt zur Geltung kam. Es war ein großer Erfolg."
In der Beklemmung der sowjetischen Zeit war die Kantate nicht direkt verboten, wurde aber nur mit verändertem, den patriotischen Geist entstellendem Text zugelassen. Die vorliegende Ausgabe gründet auf der ursprünglichen Dichtung.
Die Kantate An die Sonne ist die erste nach estnischsprachigem Text geschaffene Großform für Chor und Orchester in der estnischen Musik. Sie fesselt den Zuhörer mit ihrer suggestiven Kraft und meisterhaft geführten Polyphonie, die dem Werk Format und Erhabenheit verleiht. Getragen von freiem Geist und tiefem Patriotismus, überzeugt es auch durch die Wahrhaftigkeit des Gefühls.
Dank ihrer künstlerischen Aussagekraft hat "An die Sonne" durch Jahrzehnte hindurch die Herzen der Zuhörer bewegt sie zählt zweifelsohne zu den bedeutendsten Werken der estnischen Musik.

Vardo Rumessen

Musik aus Estland
Chormusik estnischer Komponisten

ISMN 979-0-2024-3080-4

 

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