Zwei Jubilationen (gemischter Chor)

Eespere, René
Artikelnummer: eres 3049
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Zwei Jubilationen

Partitur für Sopran-Solo, gemischten Chor und Orgel

1. Ave mater
2. Ave pater

Ambitionen im Bereich Mininal Music (die man öfters bei estnischen Komponisten antrifft.) sind klar erkennbar.
Die Besetzung gemischter Chor und Solo-Sopran findet ihre Ergänzung in einem Orgelpart, der instrumentenspezifisch konzipiert ist.
Minimalistisch ist zunächst schon die Textgestaltung, der ersten Jubilation ist ein beständig  wiederholtes "Ave mater" unterlegt, in der zweiten in gleicher Weise ein "Ave pater", der Orgelpart  der ersten Jubilation besteht aus gehaltenen Klängen, die zunehmend mit Dissonanzen aufgefüllt werden. Die Auffüllung erreicht Clusterklänge aus bis zu zehn Einzeltönen. Im "Ave pater" durchzeiht ein ostinates Oberstimmenmotiv in Achtelnoten den Orgelpart. gestützt wird dieses Motiv auf die im Halbepuls ostinat repetierten Töne a' und d''. lediglich vor formalen Einschnitten werden diese Töne durch g' und c'' kurz abgelöst. Darunter wird eine frei schwingende Tenorstimme über akzentsetzenden Basstönen im Orgelpedal geführt , der Minimal Music sich auch die Chorstimmen verpflichtet: Im ersten Teil des "Ave mater" kommt Eespere mit zwei "musikalischen Gesten" aus. im zweiten Teil ist es eigentlich nur ein einziger Impuls. dessen Antriebskraft bis zum Ende der Bewegung sorgt, der Solopart der ersten Jubilation umfasst lediglich 13 Takte.  Die zweite Jubilation wird vom Solo-Sopran eröffnet, nachdem der Orgelpart 15 Takte lang entfaltet wurde.

Die Chorpartitur ist gesondert erschienen.
Das Werk ist auch für Frauenchor und Männerchor erschienen.

Musik aus Estland

ISMN 979-0-2024-3049-1

Presse-Spiegel:
Der in Tallinn geborene Rene Eespere studierte an der Musikakademie seiner Heimatstadt und später in Moskau. Seit 1979 unterrichtet er an der Estnischen Musikakademie Komposition. Er schrieb mehrere Oratorien und Kammermusikwerke. Seine Musik bevorzugt diatonisches Material. repetitive Elemente und (besonders in "Invocatio") zahlreiche Taktwechsel. welche allerdings notations- bedingt dem Text folgen. Die Stimmen werden teils abschnittsweise akkordisch aufgeteilt. Als Einstieg lohnt sich "Ave pater" aus Zwei Jubilationen und "Glorificatio".

Raphael Immoos (Musik & Liturgie)

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